Wege raus aus dem Dunkel
Was wär‘, wenn alles anders wär‘?
Was wär‘, wenn alles anders wär‘?

Was wär‘, wenn alles anders wär‘?

Manchmal wünscht ich, alles wär‘ anders,
und dann auch wieder nicht.
Denn wenn nun alles anders wäre,
hätt‘ ich denn dann noch dich?

Nur weil ein Teil anders läuft,
anders als geplant,
heißt’s nicht, dass sich durch den and’ren auch,
alles Schlechte seinen Weg entlang bahnt.

Wenn ich mal ganz in Ruhe guck‘,
was ich doch alles hab‘
dann merk ich dabei doch ruck zuck:
Ich bin froh für jeden Tag.

Ob’s nun meine Geschwister sind,
sprich Schwester, Bruder und Cousine,
ob es nun meine Freunde sind,
alles Menschen, die ich liebe.

Und was wäre dann mit ihm?
Mit meiner großen Liebe?
Wenn plötzlich alles anders wäre,
wer weiß, ob er dann bliebe.

Denn eigentlich, das muss ich sagen,
geht es mir doch recht gut,
nur um die Krankheit zu ertragen,
fehlt mir oft der Mut.

Doch wegen dieses einen Problems,
gleich alles ändern wollen?
Was für ein Gedanke, wie absurd,
kann nur mit den Augen rollen.

Drum bin ich lieber sehr dankbar,
für alles, was so schön ist,
bin froh über das, was ich alles hab‘,
froh, dass du stets bei mir bist.

„Du“, das sind recht viele,
die immer an meiner Seite stehen:
Mein Partner, Bruder, meine Schwester, Cousine –
die lassen mich jeden Weg lang gehen.

Ich danke euch aus ganzem Herzen,
dass ihr andauernd da seid,
ich danke euch für all‘ die Schmerzen,
die ihr zu ertragen seid bereit.

Ich danke für Geduld und Ruhe
und euren Lebensmut.
Dass ihr unterstützt, was immer ich tue,
das tut mir richtig gut.

Und, da könnt ihr euch sicher sein:
Ich liebe euch von Herzen.
Wenn was ist, spring ich für euch ein,
ungehindert aller Schmerzen.

Anmerkung:
Text: Februar 2021. Oft denkt man: „Was wäre, wenn alles anders wäre“ – aber will man das wirklich? Meine Antwort darauf: Nein, ich nicht.
Foto: Blaubeere in Skandinavien (bearbeitet – alles anders?) 2021©Kristine.

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